Man kann eine noch so harte Punk-Band sein – manchmal braucht es doch ein wenig Pop zum Überleben. Worriers stecken dieses Gefühl in 12 sehr nahbare Songs.
Blut und Dreck – das Artwork von Unsanes neuer Platte verspricht genau das, was darauf zu hören ist. „Sterilize“ beweist dabei gleichzeitig, dass solche Musik keineswegs stumpf sein muss.
„Kill Your Demons“ spiegelt im Prinzip die bisherige Laufzeit von der Münchener Band sehr gut wider. Ein Album, welches wahrscheinlich nur live gut funktioniert - doch warum?
„Doomsday Rainbows, „Joy Through Death“, „Atomic Christ“ – klingt wie der Soundtrack zur Apokalypse. Grave Pleasures erschaffen mit „Motherblood“ eine tanzbare Hymne der Todgeweihten.
Forkupines wurde stehen musikalisch zwischen den Stühlen. Ihre ganz eigene Mischung reicht von Alternative, Emo bis hin zum Post-Hardcore, gepaart mit Popanleihen. Nach unzähligen Konzerten und zwei EPs haben die drei Jungs nun ein Album „Here, Away From“ mit elf Songs geschaffen.
Wer Deutschpunk hört, kennt auch Slime. Seit 1979 ist die Band aus Hamburg mit einigen Unterbrechungen eine der ganz großen im Genre. Das politische Klima der letzten Jahre war perfekter Nährboden für eine neue Platte und nun hauen sie mit „Hier und Jetzt“ ihr erstes komplett eigenes Album seit 1994 raus.
Auf ihrer fünften Platte schmusen die Trancecore-Veteranen Enter Shikari immer inniger mit poppigen Melodien. Das funktioniert eher mittelprächtig, ist aber trotzdem wohl nicht das größte Problem der Platte.
Melodic Hardcore wird als Genre immer beliebter - daran sind Counterparts nicht unbeteiligt. Im letzten Jahr verließ einer der Songwriter, Gitarrist Jesse Doreen, die Band. „You’re Not You Anymore“ setzt alles daran, den Standard trotzdem zu halten.
Beatdown, das dreckige, meist langsamere Subgenre des Hardcore, ist definitiv Geschmacksache. Wer aber darauf steht, kommt an Nasty nicht vorbei. Seit 2004 hauen die Belgier richtig auf die Kacke und nun ihr neues Album „Realigion“ raus. Bock auf Mosh-Pit oder doch eher Crowdkill?