Musiker:innen stehen als Sprachrohr ganzer Generationen oft an vorderster Front, wenn es um das Benennen von Ungerechtigkeiten in der Welt geht. Dabei hat sich gerade Feld das Merchandisings selbst bei kleineren Bands noch lange nicht den Prämissen des möglichst billig produzierten Kapitalismus‘ entzogen. Wer trägt die Verantwortung – und ist Besserung in Sicht?
Wir sind ja auch das Fanzine für gute Moderatschläge. Deswegen erklären wir an dieser Stelle in 26 Stichworten, wie man seine Liebe zur Musik auch nach Außen repräsentieren kann und wer das besonders gut macht.
Die Redaktion hat ihr Faible für visuelle Beiträge entdeckt: Im März 2022 widmen wir uns den Überschneidungspunkten von Musik und Mode. Außerdem haben wir viel hoffentlich gute Platten in düsteren Zeiten.
Hamburg ist Musikstadt – und weiß das auch. In diesem kleinen Beitrag nehmen wir euch mit auf einen virtuellen Stadtrundgang durch die musikalischen Zentren an Elbe und Alster.
Hamburgs Szene ist vielfältig und es ist weniger eine große Gemeinde, sondern eher viele, kleine Nischenszenen, die teilweise stark miteinander vernetzt sind. Es geht von sexistischen Gangsterrap bis hin zu antifaschistischen Parolen auf dicken Bässen.
Viele deutschsprachige Indie-Bands hätten ohne die Vorreiter:innen aus der Hamburger Schule niemals so große Erfolge feiern können, oder es gäbe sie gar nicht. Doch was machte diese Bewegung aus? Welche Bands, welche Songs prägten sie? Und warum hat sie so einen merkwürdigen Namen?
Die Große Freiheit 36, einer der bekanntesten Clubs in Deutschland und Europa. Einst Kulturtempel jedes Genres glänzte die Bühne mit Diversität der Extraklasse. Dann kam die Pandemie und nach kurzer Zeit der Solidarität kam eine andere Seite ans diffuse Neonlicht.
Was wäre ein Themenmonatstext von Jannie ohne die subtile Erwähnung der Beatles oder Green Day. Wie passend, dass die britischen Pilzköpfe (und damit ist nicht Green Day gemeint, übrigens) ihre Karriere quasi in Hamburg gestartet haben und die Stadt zu einem wichtigen Teil der Bandgeschichte wurde.
Gitarrenlastige Beats, Lyrics über Depression und mentale Gesundheit, Einflüsse aus Indie, Pop-Punk und Nu-Metal. Das sind nur einige der Kennzeichen des Soundcloud-Emorap der späten 2010er Jahre. Aber schon bevor Lil Peep und Co. diesen Sound zu ungeahnter Popularität brachten, hat eine andere Band die selben Themen auf die großen Bühnen gebracht.
Fragt man nach Emo-Bands, wird wahrscheinlich nicht nur außerhalb der Szene eine Antwort überproportional häufig kommen – die amerikanische Alternative Rock Band My Chemical Romance. Und da ist der Haken schon, MCR fallen eigentlich gar nicht in die Genrebezeichnung Emo, und trotzdem scheinen sie einen massiven Einfluss auf die Emo-Szene (gehabt) zu haben. Warum das so ist und wer diese Band eigentlich ist, darum soll es hier gehen.