Obacht: Trotz überdurchschnittlicher Vorgängeralben soll hier die journalistisch-kritische Sichtweise nebst größtmöglicher Neutralität gewahrt werden. Ob jenes Vorhaben gelingen kann und zu welcher Punktewertung dies letztendlich führt, werden die nun folgenden Eindrücke offenlegen.
Mit diesen Zeilen eröffnen Dune Rats ihr neues Album "Real Rare Whale". Sie halten Wort. Punk Rock, Stoner Rock, Popelemente und jede Menge Good Vibes. Ein Album auf dass man sich live freuen kann und auch in der Plattensammlung auftauchen sollte.
Melancholie ist einfach. Sie tritt meist im Hintergrund auf und ist doch immer da. Man lässt sich verleiten, gibt ihr ab und zu Raum, genießt sie und hört ihr zu. So oder so ähnlich funktioniert dieses Album auch.
Es ist wieder Zeit für ein Album von Dance Gavin Dance. Deren zwölfte Platte "Jackpot Juicer" zeigt erneut, warum die Band in der Post-Hardcore-Szene trotz ihrer sehr eigenen Herangehensweise immer noch äußerst relevant ist.
Pöbelnder Crossover, eine neue Spezialeinheit in alteingesessenen Instanzen, absurd starke Features und der, Stand jetzt, beste Albumtitel des Jahres. SOKO LiNX ist mit „Auf die Fresze. Fertig. Los.“ nicht weniger als eine kleine Sensation gelungen.
Gewohnt tiefgründig rappt er auf detailreichen, stark konzipierten Beats und beschäftigt sich in „Imperium“ mit Geschichten aus einer schon längst vergangenen Jugend, während sich das Gefühl, sich ewig im Kreis zu drehen, weiter in ihm breit macht.
Imagine Dragons, ein Name von dem mittlerweile jede:r sicherlich gehört hat. Mit ihrem Hit „Radioactive“ fing alles in 2012 für das US-Amerikanische Quartett um Dan Reynolds an. Fluch und Segen der Popformel, und eine Band die dieser Formel immer treu geblieben ist - for better or worse.
So oder so ähnlich könnte man das Album „Fever Dreams“ von der kalifornischen Garage Punk Band Grumpster. Das Trio beweist aufs neues dass Punk nicht tot ist und behandelt über 10 Songs die Sorgen der Mid-Zwanziger Generation.
Pathos, Epos - wenn man diese Begriffe im Zusammenhang mit Rock oder Metal hört, sollte man besser schnell abschalten. Doch Ausnahmen (Shinedown) bestätigen die Regel (Manowar). Kurzum: „Planet Zero“ ist das vielleicht tiefste, was die Band je herausgebracht hat.
Im Vorfeld zu Deaf Havanas neuen Album stellen sich viele Fragen. Der Vorgänger „Rituals“ wandte sich in verschiedenste Richtungen. Es folgten Personalwechsel, geblieben sind nur die Veck-Gilodi-Brüder. Und man merkt: Auf „The Present Is A Foreign Land“ weiß das Duo nicht exakt, wohin es gehen soll.