Mia Morgan kreiert mit „Fleisch“ ein Album zwischen Indiepop, Wave und Neue Deutsche Welle. Währenddessen singt sie über toxische Beziehungen, dem scheinbar nie endenden Schönheitswahn und warum man immer alles so überdenken muss, das man sich damit selbst nur noch mehr Probleme schafft.
Malevolence bringen nach fünf langen Jahren ihr neues Album "Malicious Intent" heraus und wollen erneut auf den Olymp des Hardcores. Leider wird das mit diesem Album wohl weniger passieren.
Grillsaison eröffnet! Es ist Mai, die Bäume schlagen aus, die Sonne fängt endlich wieder an zu brennen anstatt spätnachmittags verschämt hinter dem Horizont zu verschwinden. Den passenden Soundtrack zu diesem großartigen Gefühl liefert das neue Album von Grillmaster Flash. "Komplett Ready" - für die gute Jahreszeit!
State Champs sind wie ein gutes, frisches Mischbrot. Schmeckt immer gleich, sieht gleich aus, riecht gleich und ist meistens auch irgendwo für jeden verträglich. Ihr neues Album "Kings of the New Age" ist ein weiteres Pop-Punk-Album, was will man auch mehr von Bands in diesem Genre haben?
Calibans Alben zu bearbeiten stellt die Schreiberlinen und Schreiberlinge dieser Branche in gesunder Regelmäßigkeit vor eine entscheidende Wahl, bei der es nur zwei Möglichkeiten der Rezension zu geben scheint. Es folgt ein Versuch, sich über diese beiden Varianten hinwegzusetzen.
Intensiver, ruhiger, nostalgischer. Die Post-Punk Band Fontaines D. C. überzeugen ein weiteres Mal und sichern sich Ihren Platz als eine der wichtigsten aktuellen irischen Bands. Ein Album mit Alleinstellungsmerkmal.
Bilderbuch haben sich mit „Gelb ist das Feld“ endgültig von ihrem „Schick Schock“ Vibe verabschiedet und kreieren stattdessen radiotauglichen Indie Pop ohne einen gewissen, herausstechenden Charakter und ohne jegliche Spannung.
Niemand will noch ein Corona-Album hören. Alben, die unter Pandemie-Bedingungen produziert wurden, werden allerdings noch länger erscheinen. Wenn daraus immer so etwas entstehen würde wie „Radiate Like This“ von Warpaint, könnte man gut damit leben.
Silverstein releasen ihr zweijährliches Album und bringen keinen konsequenten Nachfolger zum Alternative Rock Ausflug "A Beautiful Place to Drown" heraus, sondern besinnen sich zurück auf den Rest ihrer Diskografie und kramen Stärken aus der Kiste, die schon lange für vergessen gehalten wurden.
Kerosin95 hebt die Mittelfinger in Richtung Terfs und lässt sich nicht von transphoben Bullshit Gelaber abhalten, sondern gewinnt damit sogar noch weiter an Energie, was auch in den einzelnen Tracks stark spürbar ist.