Passend zur besinnlichsten Zeit des Jahres releasen HEALTH, eine der wohl unbesinnlichsten Bands überhaupt, ein neues Album. “RAT WARS” ist nicht das Weihnachtsalbum, das wir verdienen, aber das Weihnachtsalbum, das wir brauchen.
Car Seat Headrest beschenken ihre Fans und die eigenen Portemonnaies wie so viele zur Weihnachtszeit mit einem Live-Album. Dabei gehen sie durchaus mit gutem Beispiel voran.
Dieses Album war angekündigt, und war es irgendwie auch doch nicht. Während "im Winter" zwar seit Sommer im Raum stand, wachten jüngst die Newsletter-Abonnent:innen überrascht mit der frohen Kunde im Postfach auf: Der Wizo ist zurück! Und die Band bringt uns mit "Nichts wird wieder gut" direkt ein ganzes Album voller Inhalt und so typischer Melodien mit.
In den letzten 35 Jahren wurden Dritte Wahl nicht müde, die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Missstände anzusprechen. Ihr zwölftes Studioalbum „Urlaub in der Bredouille“ macht da keine Ausnahme, schließlich läuft weiterhin einiges gehörig schief. Und nach 35 Jahren kompromisslosem Deutschpunk denken die Rostocker immer noch nicht ans Aufgeben.
Nach über zehn Jahren veröffentlicht Danny Brown mit dem Album „Quaranta“ einen nahtlosen Nachfolger seiner Platte „XXX“. Der ungewöhnliche Hip-Hop des US-amerikanischen Künstlers wird kombiniert mit Texten, die Inneres nach außen kehren, ehrlich sind und mitfühlen lassen.
Leto aus Hamburg präsentieren sich auf "Leben und tot" etwas melodischer als auf dem Rest ihrer Diskografie, das hält sie aber keineswegs davon ab, wieder sehr eigenen Post-Punk durch die Boxen zu schreien.
Wer schon mal länger als 20 Minuten durch dieses Magazin geschmökert hat, sah sich längst mit der tsunamihaften Wucht vertraut, mit der Kora Winters Debüt “BITTER” in diese Redaktion eingeschlagen ist. Knappe vier Jahre später legt die Berliner Band nach. Mit geflätschten Zähnen, Anlauf und geballter Faust.
Leftovers aus Wien haben mit "Müde" ihr zweites Album auf die Menschheit losgelassen. Okay okay, das klingt vielleicht drastischer als es wirklich ist. Doch fest steht: Dieses Album ist ein deutschsprachiges Punk-Grunge-Rock-Geschenk, welches erst einmal verarbeitet werden will.
Nach unserem Aprilscherz von 2018 ist der kollektive Musikwunsch der Redaktion endlich wieder einmal Wirklichkeit geworden: Es gibt ein neues Album von Adam Angst. Und die fünf Jahre Wartezeit haben sich dermaßen gelohnt.
Das Soloprojekt von Die-Nerven-Mitglied und Producer-Mastermind Max Rieger geht in eine neue Runde – und kann vielleicht erstmals von sich behaupten, so etwas wie eine eigene künstlerische Mitte entdeckt zu haben.