Es ist schon fast eine Tradition, dass Moscow Death Brigade alle paar Jahre mal in Dresden vorbeischaut und die Chemiefabrik ausverkauft. Diesmal bin ich endlich dabei, obwohl ich es mir eigentlich jedes Mal vorgenommen hatte, seitdem ich in Dresden wohne.
The Hirsch Effekt bringen ihr neues Album “Urian” auf die Bühnen der Republik und machen dabei halt in meiner liebsten Münsteraner Venue, dem Sputnikcafé. Mehr Überzeugungsarbeit brauchte es auch gar nicht, um mich an einem verregneten Mittwochabend aus dem Haus zu bewegen.
Mitte August eine Tour ankündigen, in wenigen Minuten ausverkaufen und zwei Wochen nach dem Vorverkauf in Wien loslegen. Was die ärzte in diesem Herbst veranstalten, ist nichts als typisch für diese Band. Warum ich die Tour beinahe verpasst hätte, und auch den Versuch meine beiden Besuche in Worte zu fassen, lest ihr hier!
Hot Mulligan laden sich mal eben Spanish Love Songs für eine ausgedehnte Tour ein und bilden damit wohl eines der Tour-Packages des Jahres. Das SO36 platzt nebenbei fast aus allen Nähten und riecht danach ausreichend stark nach Schweiß.
Acres bringen ihr aktuelles Album "Burning Throne" auf die Bühnen und schnüren dazu mit Chiefland und Skywalker noch ein exzellentes Paket der Abwechslung. Dazu findet das ganze noch in einem der lautesten und kleinsten Clubs in Dresden statt. Das kann nur gut werden!
Drei Punk Bands treffen auf ein feierwütiges Publikum und feuern mal eben eines der Konzerte des Jahres ab und das, obwohl die reine Konzertzeit nicht ein Mal die drei Stunden Marke streift. Kurz, ein ganz normaler Abend in der Dresdner Chemiefabrik.
Das Free & Easy findet auch dieses Jahr wieder im Münchner Backstage statt. Los ging es mit einer gehörigen Portion Punkrock. Gleich vier fantastische Bands eröffneten das “Umsonst-Festival”. Casino Blackout, Smile and Burn, Marathonmann und Schmutzki heizten im Backstage Werk ordentlich ein.
Es wurde mal wieder Zeit für ein ordentliches Hardcore-Konzert. Mit dem Gedanken bin ich zumindest in die Chemiefabrik gegangen, um mir Killing Time, Bulldoze, Additional Time und Drink Deep anzugucken. Dass es jedoch eher unspannend werden würde, hatte ich da noch nicht erwartet.
Nach der Premiere im letzten Jahr fand nun am 9. und 10. Juni die zweite Auflage des kleinen Metal- und Hardcore-Festivals in Maasen statt, einem kleinen Dorf im mittleren Niedersachsen. Bands auf Tuchfühlung, jede Menge weltoffene Menschen, eine Dorfgemeinschaft, die hinter der Veranstaltung steht, und ein leidenschaftliches Orga-Team, das eine unglaubliche Wohlfühlatmosphäre geschaffen hat, prägten dieses Event eindrücklich.
Wenn ich so weitermache wird es die in diesem Fanzine am häufigsten berichtete Kombination aus Band und Location. Es heißt ein viertes Mal für mich: Destination Anywhere im Siegener Vortex! Heute mit True Shit als Support im Rahmen der "Back From The Dead"-Shows.